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Bedeutung Aberglaube



Definition zu Aberglaube
Abschätzig wird das Wort Aberglaube für einen Glauben gebraucht, der dem rechten Glauben gegenübersteht. Er wird als irrational, unwissenschaftlich und unvernünftig angesehen und auch als nutzlos, unmenschlich und deswegen auch als wertlos bezeichnet. Er ist sozusagen das Gegenteil zu dem, was man einem vernünftigen Menschen glauben darf. Es wird in der Regel als Abgrenzung angesehen und mit mangelnder Bildung verglichen. Im Zusammenhang stehen für Außenstehende die Anschauungen des Mittelalters und bei Katholiken die Anschauungen von nichtgläubigen Kulten und Religionen. Bestimmte einzelne Handlungsweisen werden als soziale Rituale und Bräuche oder auch als belustigende Gewohnheiten angesehen.

Geschichte Aberglaube
Früher sollte der Begriff Aberglaube auf die Abweichungen von der kirchlichen Glaubenslehre hindeuten, deswegen taucht er zum ersten Mal in der christlichen Religion am Ende des Mittelalters auf. Die lokalen Volkglauben lebten, trotz des Abschlusses der Bekehrung der Heiden in Europa, gewissermaßen weiter. Die Christen sollten nicht durch Zauber, Böse Blicke, Amulette, heilige Haine und Bäume vom Christentum abgebracht werden. Man wollte sich mit der Bezeichnung Aberglauben den neuen vorreformatorischen und sektiererischen Einflüssen entgegenstellen. Kritiker und Abweichler der Kirche sollten mit dieser Bezeichnung auf die gleiche Ebene mit Zauberern und Hexen gestellt werden.

Aberglaube Emytologie bzw. Wortbedeutung
Den Glauben an das Übersinnliche. Das Wort bedeutet „was über den wahren Glauben hinaus, daran neben vorbei geht“ und wird aus dem Althochdeutschen von ubarfengida abgeleitet. Erst im 19. Jahrhundert stabilisierte sich erst die heutige Bedeutung.